Lohnpfändung: Tricks und Schliche

P-Konten sind mittlerweile ein beliebtes Mittel, um Gläubiger von der Durchsetzung berechtigter Forderungen, bspw. im Rahmen einer Lohnpfändung, abzuhalten. Da der Gesetzgeber die Vergabe von P-Konten nicht sonderlich stark reglementiert hat, kann sich quasi jeder nach freiem Belieben ein P-Konto zulegen. Es wird seitens der Bank nicht geprüft, ob für dessen Einrichtung, „eine wirtschaftliche Notwendigkeit“ vorliegt. Da sich im geregelten Zahlungsverkehr P-Konten nicht von „normalen“ Konten unterscheiden, besteht aus diesem Grund auch keine sonderlich hohe Hemmschwelle, auf solch eine „Pfändungsbremse“ zuzugreifen.

Zu schneller Verzicht auf Lohnpfändung

Nicht wenige Gläubiger stellen sofort sämtliche Beitreibungsmaßnahmen ein und verzichten auf Lohnpfändungen, wenn Ihnen der Schuldner glaubhaft das Vorhandensein eines P-Kontos versichert. Dabei ist es in vielen Fällen so, dass die Pfändungsfreigrenze regelmäßig überschritten wird und aus diesem Grund eine Lohnpfändung durchaus ihren wirtschaftlichen Sinn hat.

vielfältige Lohnzulagen üblich


In der heutigen Zeit ist es in immer mehr Firmen wieder üblich, zu den 12 Monatsgehältern neben Urlaubsgeld auch noch weitere Zahlungen zu leisten. Neben einem weiteren Monatsgehalt zahlen viele Firmen in teilweise unregelmäßigen Abständen tarifvertraglich vereinbarte Zulagen aus. Diese Zulagen werden jedoch nur dann der Pfändung unterworfen, wenn die Pfändung bei der jeweiligen Bank auch eingetragen ist.

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