titulierte Forderungen verkaufen

Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach


alte deutsche Redewendung

Wie Sie titulierte Forderungen verkaufen können

Verkauf
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  • Durch den Verkauf der Forderung erhalten Sie sofort Geld, müssen aber erhebliche Abschläge in Kauf nehmen.

Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Mit unserem Angebot sparen Sie sofort Nerven, Zeit und Geld bei der oft erfolglosen Zwangsvollstreckung.

Erfolgsprovision
%50
  • Inkasso ohne Kostenrisiko: Wir entscheiden alleine über Art und Umfang eventueller Beitreibungsmaßnahmen.

Halbe halbe bei der Hauptforderung, wenn der Schuldner zahlt. Geben Sie Ihre Forderung in unsere Hände und wir wählen aus den vorhandenen Maßnahmen aus.

kostenpflichtiges Inkasso
%80
  • Unsere Vollstreckungsprofis helfen Ihnen auch bei schwierigen Schuldnern Vermögen zu finden und zu realisieren.

Erfolg wird nur dem Handelnden zuteil! Das Vollstreckungsrecht bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, für eine erfolgreiche Vollstreckung.

Forderungshandel



Wer einen Forderungsverkauf für seine titulierten Forderungen in Erwägung zieht, hat Dank des Internets direkten Zugriff auf hunderte von Interessenten. Neben einem regulierten Zweitmarkt, der sich auf gewerbliche Anbieter spezialisiert hat, gibt es auch für private Anbieter viele Anlaufstellen um noch den einen oder anderen Euro für seinen Titel zu bekommen. Bedenken Sie jedoch, die verbreitete Erkenntnis, „was ist der Titel ohne Mittel“, führt zu ausgeprägten Abschlägen.

Eines gleich vorweg: wer denkt, er hätte da eventuell noch Schätze im Keller und könne diese für Quoten von 70 Prozent oder mehr an den Mann bringen, wird sehr schnell eines Besseren belehrt. Einzelne titulierte Forderungen werden durchschnittlich zwischen 1 und 25 % des Wertes der Hauptforderung gehandelt. Jede Erwartung, weit über diesen Wert zu kommen, führt beim Gläubiger lediglich zu Enttäuschungen. Für diese niedrigen Quoten sind gleich mehrere Faktoren ausschlaggebend.

Titulierte Forderungen verkaufen

Titulierte Forderungen aus Miet- oder Pachtverhältnissen unterliegen zudem weiteren Abschlägen. Hier herrscht im Markt der Interessenten die Erkenntnis, dass speziell zahlungsgestörte Forderungen aus Miet- und Pachtverhältnissen besonders schwer beizutreiben sind. Fällige Rechnungen aktuell nicht zahlen zu können, ist die eine Sache. Die Pacht oder die Miete nicht zahlen zu können eine Andere. Schuldner, die an diesem Punkt angekommen sind, verfügen erfahrungsgemäß über keine finanziellen Reserven mehr und sind im wahrsten Sinne des Wortes zahlungsunfähig.

Massive Abschläge durch:
  • zu viele Forderungen am Markt
  • horrende Beitreibungskosten
  • falsche Titulierung
    • fehlende oder falsche Zinsen
    • fehlende oder falsche Kosten
  • zu niedrige Zinsen
  • zu alt
  • fehlende Gesamtschuldner
  • fehlende Privilegierung

Zweitmarkt für Forderungsankauf

Eine weitere Möglichkeit titulierte Forderungen zu verkaufen ist der sogenannte Zweitmarkt. Es gibt diverse Marktteilnehmer, die digitale Auktionsplattformen zur Verfügung stellen. Wenn Zeit also keine Rolle spielt und der Erlös einen bestimmten Mindestertrag erbringen muss, versuchen Sie doch Ihre Forderung zu einem festen Preis auf einem der Forderungsportale anzubieten. Gebühren werden nur fällig, wenn das Angebot einen Käufer gefunden hat und der Vertrag vollzogen wurde. Eine titulierte Forderung auf einem dieser Portale zum Verkauf anzubieten hat allerdings nur Sinn, wenn die Forderung mindestens 100.000 € beträgt.

Faire Preise sind schwer zu ermitteln

Leider gibt es keine uns bekannten Quellen, die verlässliche Richtwerte für einen geeigneten Preis oder die einzukalkulierende Dauer der Auktion hergeben. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es Branchen gibt, die sehr gerne nachgefragt werden und Bundesländer. Das lässt einen gewissen Spielraum zu, um die Wertigkeit des eigenen Angebotes abschätzen zu können. Fakt ist, je mehr Informationen sie über die Solvenz ihres Schuldners haben, umso größer ist die Chance einen angemessenen Preis für die titulierte Forderung zu erzielen. Wer jedoch noch nicht mal die aktuelle Adresse des Schuldners hat, kann sich in vielen Fällen die Anfrage sparen.

Titulierte Forderungen produzieren Kosten

Über all dem Vorgenannten sollte man nicht vergessen, dass eine titulierte Forderung laufend Kosten produziert.  Mindestens alle drei Jahre müssen Vollstreckungsmaßnahmen eingeleitet werden, damit der Anspruch auf die Zinsen nicht verjährt. Zudem ziehen Schuldner mitunter sehr häufig um. Auch in diesem Fall zieht die Sicherung der berechtigten Ansprüche u.U. enorme Kosten nach sich. Diese Kosten muss der Schuldner zwar von Gesetz wegen ersetzen. Aber dieses Ass sticht nur, wenn der Schuldner überhaupt jemals zahlen sollte.

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