Inkassogebühren

Tabelle gilt bis zum 30.09.2021!

Für das komplette vorgerichtliche Mahnverfahren berechnen wir eine 1,3-fache Gebühr nach RVG (ab dem 01.10.2021 verringert sich diese Gebühr auf 0,9). Diese Gebühr ergibt sich einerseits aus den §§ 280 Abs. 2 und 286 BGB, die den so genannten Verzugsschaden behandeln. Andererseits sind diese Gebühren an das Gebührenrecht der Rechtsanwälte angelehnt, welche für die gleiche Leistung eben diese Gebühren erheben.

Höchstrichterlich ist entschieden, dass dies die Gebühren sind, die der Schuldner dem Gläubiger zu erstatten hat. Vorausgesetzt der Schuldner einer berechtigten Forderung befand sich um Zeitpunkt der Beauftragung im Zahlungsverzug.

Wie hoch die Gebühren im Einzelfall sind, liegt in erster Linie am so genannten Streitwert. Dies ist in der Regel der Wert der Hauptforderung, exklusive Zinsen und Mahnkosten. Mit der nebenstehenden Tabelle erhalten Sie einen Überblick über die Kosten, die in den vorgerichtlichen Mahnverfahren üblicherweise anfallen.

Streitwert bis1,3-fache Gebühr
500,00 €63,70 €
1.000,00 €114,40 €
1.500,00 €165,10 €
2.000,00 €215,80 €
3.000,00 €288,60 €
4.000,00 €361,40 €
5.000,00 €434,20 €
6.000,00 €507,00 €
7.000,00 €579,80 €
8.000,00 €652,60 €
9.000,00 €725,40 €
10.000,00 €798,20 €
Jeweils zzgl. maximal 20 € Auslagenpauschale, sowie ggfs. USt.

Vorkosten fürs Inkasso?

Üblicherweise fallen für den vorgerichtlichen Einzug außenstehender Forderungen enorme Vorkosten an: Nicht bei uns!

Schuldner berechtigter Forderungen, die sich im Zahlungsverzug befinden, haben dem Gläubiger die entstandenen Inkassokosten zu erstatten. (§§ 280 Abs. 2, i.V.m. 286 BGB)

Wichtige Änderung zum 01.10.2021

Die Inkassogebühren werden zum 01.10.2021 erheblich reduziert. Pünktlich zu diesem Datum wird die obige Tabelle an die neuen Gebühren angepasst.

  • Keine Mitgliedschaft – keine Beiträge
  • Keine versteckten Kosten
  • Keine Übergabeverpflichtung
  • Kostenlose Akteneinsicht rund um die Uhr
    • inklusive Ein- und Auszahlungen
    • inklusive E-Mail System
  • keine Vorschüsse für das vorgerichtliche Inkasso